Konzeptueller Entwurf zur Umgestaltung des Kongresszentrums in Bad Gastein, Österreich, 2015

Der historische Ortskern im österreichischen Wintersport- und Kurort Bad Gastein bedarf einer dringenden Revitalisierung. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde eine Neustrukturierung sowie Umnutzung des Kongresshauses vorgeschlagen.

Das Kunst- und Kulturfestival gibt dem Ort einen neuen Impuls und benötigt einen festen Veranstaltungsort.
Kunst soll in dem Bestandsgebäude erlernt, erarbeitet und ausgestellt werden.

So wurden auf der Platzebene neue Flächen für den Verkauf, ein Café sowie ein Besucherzentrum, für die Gäste des Ortes situiert.
In den unteren Ebenen des Gebäudes befinden sich Räumlichkeiten für Workshop, Verwaltung, neue Ausstellungsflächen sowie Künstlerateliers und Werkstätten. Grundelement des Gebäudes ist ein Raster, welches durch Kuben sichtbar bzw. erlebbar wird und somit ein Dialog zwischen Alt und Neu herstellt.

Der Entwurfsgedanke beruht nicht auf eine vorgefertigte Raumkonzeption, sondern auf eine neue Nutzungskonzeption, welche flexible Raumsituationen zulassen.
Der vom Architekten Gerhardt Garstenauer betitelte Ort der Begegnung wurde von der Platzebene durch das Gebäude weitergetragen. Somit entstand ein Kubus bzw. ein Raum im Raum welcher als Ausstellungsfläche genutzt werden kann und somit auch gleichzeitig das Herzstück des Gebäudes ist.

Verwendete Software
Rhinoceros 3D, Illustrator, Maxwell Render, Photoshop, InDesign